| infos-Zeitung – Jahrgang 7 (2003), Heft 2 | 04. Dezember 2003 |
- Offizielle Zeitung des Informatik-Forum Stuttgart e.V. -
Jahrgang 7 (2003), Heft 2
Die "Eduard-Rhein-Stiftung" hat ihren Grundlagenpreis 2003 Prof. Dr.-Ing. Paul J. Kühn zuerkannt, dem Direktor des Instituts für Kommunikationsnetze und Rechnersysteme an unserer Fakultät Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik. Prof. Kühn erhält den mit 50.000 Euro dotierten Preis für seine "grundlegenden Beiträge zur Verkehrstheorie und Leistungsanalyse und seine Pionierarbeit bei der Definition von Protokollen für paketvermittelnde Telekommunikationsnetze, die Echtzeitanwendungen unterstützen".
Die Stiftung verleiht jährlich drei Preise. Der diesjährige, ebenfalls mit 50.000 Euro dotierte Technologiepreis geht an den amerikanischen Wissenschaftler Prof. Dr. Paul C. Lauterbur, der mit 20.000 Euro ausgestattete Kulturpreis geht an den Konstanzer Wissenschaftler Prof. Dr. Ernst Peter Fischer. Die Verleihung fand am 18. Oktober dieses Jahres im Deutschen Museum in München statt.
Die Stiftung mit Sitz in Hamburg ist nach Eduard Rudolph Rhein benannt, der durch Erfindungen wie beispielsweise das Füllschriftverfahren für Langspielplatten, das Radar, ein Schnellstartverfahren für Rundfunk und Fernsehen sowie durch literarische Beiträge bekannt geworden ist. Stiftungszweck ist die Förderung der wissenschaftlichen Forschung sowie der Bildung, Kunst und Kultur im In- und Ausland.
Prof. Kühn sei, hebt die Stiftung in ihrer Begründung hervor, "unter den lebenden Verkehrstheoretikern die herausragende Persönlichkeit in Europa"; aufgrund seines wissenschaftlichen Werkes und seines Einsatzes für dieses Gebiet sei er weltweit bekannt.
Die zunehmende Komplexität von Systemen der Kommunikations- und Informationstechnik, das Zusammenwirken vieler Übertragungsstrecken und Vermittlungsknoten eines Kommunikationsnetzes, die dort auftretende Konkurrenz um Übertragungs- und Vermittlungskapazität und der Schutz gegen die Überlastung erfordern sorgfältige mathematische, modellgestützte Analyse und Optimierung technischer Systeme und Abläufe, ohne die technische Kommunikation in der bekannten Qualität nicht möglich wäre. Zu dieser "Systemtheorie im Großen" habe Paul Kühn grundlegende Beiträge zur stochastischen Modellierung und Leistungsbewertung von Systemstrukturen und -betriebsweisen mit mehrschichtigen Verkehrsmodellen und zur Analyse von Lebensdauer-Prozessen geleistet.
Er habe diese Grundlagen nicht nur abstrakt erforscht, sondern seine Methoden an der Lösung realer Probleme in Kommunikationsnetzen orientiert und auf diese Weise Entscheidendes unter anderem zum Entwurf und der Bewertung von Kommunikations- und Signalisierprotokollen, der Überlastabwehr sowie der Verkehrsflusssteuerung beigetragen. Kühns Name sei zudem eng verknüpft mit der Konsolidierung der Methoden der Verkehrstheorie Mitte der 70er Jahre in Form systematischer Vergleiche und der Weiterentwicklung bestehender Modelle.
Sein wichtigstes Arbeitsgebiet sind die digitalen, paketvermittelnden Breitbandnetze. Die heute üblichen verkehrstheoretischen Parameter, Modelle und Algorithmen für ATM-Netze (ATM steht für Asynchroner Tranfer Modus, ein Standard für die Vermittlung von Paketen gleicher Größe) seien ganz erheblich durch Paul Kühn und seine Stuttgarter Arbeitsgruppe geprägt.
Paul J. Kühn, 1940 in Grüssau (Schlesien) geboren, studierte 1962 bis 1967 Elektrotechnik an der früheren Technischen Hochschule Stuttgart, promovierte dort 1972 und war bis 1977 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und als Forschungsgruppenleiter an der Universität Stuttgart tätig. Anschließend setzte er seine Forschungen bei den AT&T Bell Laboratories in Holmdel- fort, bevor er 1978 als Professor für Nachrichtenübertragung und -vermittlung nach Deutschland und an die Universität Siegen zurückkehrte. 1981 habilitierte er sich und 1982 konnte ihn die Universität Stuttgart als Professor für Nachrichtenvermittlung und Datenverarbeitung gewinnen.
Der bereits vielfach ausgezeichnete Wissenschaftler - darunter der Orden "Chevalier des Palmes Académiques" der französischen Staatsregierung, die Columbus Gold Medal der Stadt Genua, Ehrendoktoren des Lund Institute of Technology (Schweden), der TU Dresden oder die Ehrensenatorwürde der Universität Mannheim - lehrt als Professeur Associé an der Ecole Supérieure des Télécommunications in Paris und ist Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, der Akademie Leopoldina (Halle) sowie der Akademie der Technikwissenschaften (Berlin). Prof. Kühn ist Koordinator des Internationalen Masterstudiengangs "Information Technology" und seit Oktober 2002 Dekan der Fakultät Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Stuttgart.
(Quelle: Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Keplerstraße 7, 70174 Stuttgart, Tel. (0711) 121-2297, presse@uni-stuttgart.de / ts)
Der Fachbereich Informatik der Universität Koblenz-Landau verlieh Herrn Prof. Dr. rer. nat. Volker Claus die Würde eines Doktors honoris causa (Dr. rer. nat. h. c.). Damit wurden seine hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen, seine besonderen Verdienste für die Entwicklung der Informatik in Deutschland sowie seine langjährige Förderung der Informatikausbildung an Universitäten, Hochschulen und Schulen gewürdigt.
Prof. Volker Claus erhielt die Ehrenurkunde am 31. Oktober 2003 im Rahmen einer eindrucksvollen Festveranstaltung zum 25-jährigen Bestehen des Diplomstudiengangs Informatik in Koblenz aus der Hand des Dekans, Prof. Dr. Jürgen Ebert. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Hans-Jürgen Appelrath von der Universität Oldenburg.
Er zeichnete den Lebensweg von Prof. Volker Claus nach, der nach dem Studium der Mathematik, Chemie und Physik in Saarbrücken schon zwei Jahre nach seiner Promotion (1970) im Alter von 28 Jahren zum ordentlichen Universitätsprofessor für Informatik an die Universität Dortmund berufen wurde. Dort wurde er bald Gründungsdekan des Fachbereichs Informatik und leistete hervorragende Aufbauarbeit.
1985 wechselte Prof. Volker Claus an die Universität in Oldenburg, seiner Heimatstadt und wurde Gründungsdekan für den Fachbereich Informatik. Auch dort erwarb er bleibende Verdienste, nicht zuletzt als Initiator und 1. Vorstand des Oldenburger Forschungszentrums Offis e.V.
Im Jahr 1992 nahm Prof. Volker Claus einen Ruf an die Fakultät Informatik der Universität Stuttgart an und wurde so Nachfolger von Prof. Walter Knödel im Arbeitsgebiet Theoretische Informatik, insbesondere der Formalen Konzepte der Informatik. In Stuttgart setzte er sein Wirken als herausragender Hochschullehrer, als erfolgreicher Herausgeber und Autor zahlreicher Informatik-Monographien – darunter den Schüler-Duden Informatik und seine Erweiterung zum Duden Informatik – und als international bekannter Hochschuldidaktiker und Hochschulpolitiker fort. Er war unter anderem insgesamt fünf Jahre Dekan der ehemaligen Fakultät Informatik.
Besondere Verdienste erwarb sich Prof. Volker Claus bei der Gründung unseres Informatik-Forums Stuttgart (infos) e.V. im Jahre 1996. Er war Initiator und als 1. Vorsitzender treibende Kraft für die Erfolgsgeschichte von infos e.V.
Der Vorstand und die Mitglieder von infos gratulieren Herrn Prof. V. Claus herzlich zur Verleihung der neuen akademischen Würde und wünschen ihm weiterhin Anerkennung für sein überaus erfolgreiches Wirken in Stuttgart, in Deutschland und weit darüber hinaus.
(Rul Gunzenhäuser/ts)
Die GI hat in einem Festakt am 1. Oktober 2003 in Frankfurt zehn ihrer Mitglieder zu "Fellows der GI" ernannt, darunter die drei Professor(inn)en der Stuttgarter Universität
Dr. Albert Endres,
Dr. Rul Gunzenhäuser und
Dr. Heidi Heilmann.
Zusammen mit den Fellows Prof. Dr. Volker Claus und Dr. Gertrud Heck-Weihart kommen nun fünf der 19 GI-Fellows aus Stuttgart.
Frau Heilmann wurde für Ihren unermüdlichen Einsatz für das Fach Wirtschaftsinformatik, für Ihre Tätigkeit als Hauptherausgeberin der Zeitschrift "HMD-Praxis der Wirtschaftsinformatik" sowie für Ihr Engagement im GI-Präsidium, bei der Mitarbeit an Empfehlungen und im Fachausschuss Ausbildung geehrt.
Herr Endres wurde ausgezeichnet, weil er wie nur wenige Personen Wissenschaft und Industrietätigkeit zusammenführt hat, als Herausgeber der Zeitschrift "Informatik - Forschung und Entwicklung" tätig ist, langjähriger Sprecher des Fachausschusses "Softwaretechnik und Informationssysteme" war und in GI-Arbeitskreisen sowie beim Fachinformationszentrum Karlsruhe und als Sprecher beim bundesweiten Pilotprojekt MeDoc entscheidend mitgewirkt hat.
Herr Gunzenhäuser erhielt die Fellow-Würde für sein langjähriges Engagement bei der Durchführung von Tagungen, als Herausgeber der Zeitschrift LOG IN, als Sprecher und Mitglied des Fachbereichs Ausbildung sowie für seinen Einsatz für Blinde und Sehbehinderte und als sehr erfolgreicher und angesehener Wissenschaftler, so z.B. mit über 40 Promotionen.
infos gratuliert allen herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung!
(Volker Claus/ts)
Kommentar von Volker Claus
Bologna ist nicht nur eine norditalienische Großstadt, sondern auch die Namensgeberin für den "Bologna-Prozess", mit dem der europäische Hochschulraum harmonisiert werden soll. In Bologna trafen sich 1999 die Wissenschaftsminister Europas und beschlossen, bis zum Jahre 2010 ein zweistufiges System an allen Hochschulen einzuführen. Speziell für Deutschland bedeutet dies, überall das Bachelor-Master-System einzurichten. Dies wurde von den europäischen Wissenschaftsministern im September 2003 in Berlin bekräftigt:
http://www.bmbf.de/2103_4503.html
Bereits im Vorfeld hat die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) den Vorgaben weitgehend zugestimmt, siehe (http://www.hrk.de/downloads/Bolognapapier_final.pdf) und sogar nahegelegt, Diplom, Magister und Staatexamen nach einer Übergangszeit abzulösen. Ganz so weit geht die Kultusminsterkonferenz noch nicht, die aber nun die Unvereinbarkeit des Bachelor-Master- und des Diplom-/Magister-/Staats-examens-Systems zementiert hat:
http://www.kmk.org/hschule/strukvorgaben.pdf
Was passiert hier? Eigentlich nichts, was wir in der Informatik nicht schon aus Amerika oder England kennen: ein 3 bis 4 Jahre dauerndes berufsqualifizierendes Bachelorstudium, danach 1 bis 2 Jahre ein weiterführendes Masterstudium. Auch an das Promotionsstudium wird gedacht. Wird dies konsequent in Deutschland umgesetzt, so ersetzt der Promotionsstudent den bisherigen "Assistent" und der "PostDoc" wird sich um eine Juniorprofessur bemühen. Das funktioniert im Ausland, warum also nicht auch bei uns?
Natürlich wird es bei uns zunächst nicht wie erhofft funktionieren, weil in Deutschland ganz andere Rahmenbedingungen herrschen, zum Beispiel:
die Erstsemester bei uns sind nicht 18, sondern im Schnitt über 21 Jahre alt
das Lehrdeputat und die Zahl der Hörer sind in Deutschland relativ zu hoch
jeder deutsche Professor kann sich derzeit stark im Hauptstudium engagieren
die Ehemaligen besitzen keine Beziehung zu "ihrer Hochschule" und fördern sie nicht
die Industrie und die Wirtschaft geben keine zweckfreien Spenden
es gibt keine studentenabhängigen Einnahmequellen
die deutschen Hochschulen können sich nicht über Stiftungen absichern
der Bachelorabschluss genießt derzeit überhaupt kein Ansehen
Man müsste das Bachelor-Master-System daher so ausgestalten, dass der Master vom Niveau her mindestens dem heutigen Diplom entspricht und dass viele, die sonst ohne Abschluss die Universität verlassen würden, einen Bachelor erhalten. In diversen Erklärungen wird dieses Ziel auch immer genannt.
Doch eine Entwicklung, die die deutschen Universitäten zwingt, sich zu mindestens 75% mit berufsqualifizierenden Bachelorstudiengängen – und nicht einem auf Forschungsbefähigung ausgerichteten Diplom – zu befassen, zerstört die Anforderungen und Ansprüche, die an Universitäten gestellt werden. Dies ist der Grund, warum nach meiner Ansicht die Verlierer beim Bologna-Prozess in Deutschland vor allem (und vielleicht sogar ausschließlich) die Universitäten sein werden.
Es gibt viele, die Verständnis für die Politik haben; denn schließlich ist die Lage ja nun so, wie sie ist. Aber ist das ein Argument, auf dem Erlasswege die Chancen, die eine Reform bieten kann, zu untersagen? In den USA schreibt im März 2003 der Vizepräsident der bestrenommierten Ingenieur-Gesellschaft IEEE, dass es in Deutschland ein Modell der fünfjährigen Ausbildung gebe, genannt "Diplom-Ingenieur", das dem Bachelor-Master-System an amerikanischen Hochschulen vorzuziehen sei. Die führenden Technischen Hochschulen in Indien bieten diese fünfjährigen grundständigen Studiengänge für Ingenieure bereits an. Doch die deutschen Bildungspolitiker wollen das durchgängige Studium abschaffen mit dem absurden Argument, dass wir für den internationalen Wettbewerb tauglich werden sollen.
Änderungen im Ausbildungsbereich wirken sich immer erst nach Jahrzehnten aus. Hier müssen viele mitdiskutieren und genau abwägen. Wen treffen die Saarbrücker Kultusministerbeschlüsse von 1972, die als eine Ursache für die PISA-Ergebnisse gelten? Wer trägt die Folgen für den Öffnungsbeschluss der Hochschulen in den 80er Jahren? Welche Chancen vergeben wir, wenn wir uns in die Gestaltungen beim Bologna-Prozess nicht kraftvoll einmischen? Und wer wird der tatsächliche Verlierer im Bologna-Prozess sein? Viel Freude beim Nachlesen und beim Nachdenken.
(Volker Claus/ts)
Aus Anlass seines 70. Geburtstags stiftete Professor em. Dr. Rul Gunzenhäuser einen Geldpreis, der auch in den folgenden Jahren für jeweils eine hervorragende Diplomarbeit des Instituts für Visualisierung und interaktive Systeme (VIS) vergeben wird.
Den Preis für das Jahr 2003 erhielt Diplominformatiker Thomas Klein für seine Diplomarbeit „Simulation und Visualisierung von Partikeln in einem äußeren Magnetfeld“. Im Rahmen der Geburtstags-Festveranstaltung am 8. September 2003 berichtete Thomas Klein über seine Forschungsergebnisse und freute sich über das Preisgeld in Höhe von 500.- €.
Künftig soll der Preis zusammen mit den infos-Preisen für herausragende wissenschaftliche Arbeiten im Rahmen der jährlichen Abschlussfeiern für die Stuttgarter Diplomstudiengänge Informatik und Softwaretechnik vergeben werden.
Der Vorstand von infos (Informatik-Forum Stuttgart e.V.) würde sich sehr freuen, wenn das Beispiel seines Ehrenmitglieds Rul Gunzenhäuser Schule machen würde: In den Studiengängen Informatik und Softwaretechnik gibt es zunehmend preiswürdige Arbeiten.
(Ludwig Hieber/ts)
Ein subjektiver Bericht
Das Museum in der Breitwiesenstraße begann in einem 30 Quadratmeter großen Raum ohne Fenster und mit zwei Türen. Dieser Raum wurde durch zwei quer stehende Computer noch einmal unterteilt, so dass eine effektive Ausstellungsfläche von etwa 20 qm zur Verfügung stand.
Im kleineren, hinteren Teil des Museums war ein Arbeitsplatz eingerichtet. Übrigens ist die Tatsache, dass ein Museum keine Fenster besitzt, keineswegs von Nachteil, denn erstens nehmen Fenster wertvollen Platz für auszustellende Dinge weg, und zweitens übt Licht – insbesondere das UV-reiche Tageslicht –auf Gegenstände aus Kunststoff einen sehr zerstörerischen Einfluss aus.
Das Museum in der Breitwiesenstraße wuchs im Laufe der Jahre ganz still und heimlich in die Tiefe: Es impandierte sozusagen. Nach dem Auszug aus der Breitwiesenstraße kann ich nun die Geschichte erzählen: Eines Tages entdeckte ich, dass der Schlüssel für das Museum auch in den Kellerraum passte, in dem der Vormieter des Gebäudes, die Firma IBM, ihre Telefonzentrale hatte. Der Raum besaß einen stark beschädigten EDV-Boden: Die Bodenplatten hatten zum Teil große Löcher, lagen so azentrisch auf ihren Stützen, dass sie beim Darauftreten plötzlich auf der Gegenseite nach oben klappten und der Gehende seinerseits plötzlich 30 cm in den Boden einsank, während er zum Ausgleich die andere Seite der Bodenplatte kräftig an die Kniescheibe geschlagen bekam. Aus diesem Grund wurde der Raum allgemein als unbenutzbar betrachtet. Das Universitätsbauamt machte einen Kostenvoranschlag von über DM 80000.- um den Raum in einen für den Lehrbetrieb nutzbaren Praktikumsraum zu verwandeln. Das Projekt war daraufhin gestorben. Mit meiner Heimwerkererfahrung begann ich, den Raum für die Museumszwecke umzunutzen. Ich baute am Eingang eine Rampe vom Betonestrich zum 30 cm höheren EDV-Boden, die stabil genug war, um auch größere 19-Zoll-Schränke auszuhalten. Eine Permutation der Bodenplatten ließ größere Flächen entstehen, die wieder sicher begehbar waren. Viel Zeit war auch notwendig, die Bodenplatten mit großen Mengen von Allesreiniger von einem schmierigen schwarzen Dreckbelag zu befreien. Auf diese Weise "erarbeitete" ich mir zunächst etwa 20 qm zusätzliche Lagerfläche für im Moment nicht präsentables Museumsinventar. Der gesamte Raum hatte eine Größe von 60 qm, und in den folgenden Jahren kamen allmählich immer größere Teile zum Depot-Bestand des Museums hinzu.
Weiterer Raum für das Museum kam von Seite der Theorie: Als wir im Dezember 1999 den Magnettrommelrechner LGP30 bekamen, erlaubte mir Prof. Diekert den "Poolraum Orchidee" sozusagen als Trockendock für die Reparatur des Rechners zu verwenden.
Um einen derartigen Computer zu reparieren, ist einiges an Platz notwendig: 360°-Zugang mit Oszilloskop und Logikanalysator ringsum den Patienten sowie Tische für Leitzordner und ausgebaute Module. Natürlich ist auch einiges an Werkzeug und Ersatzteilen nötig, das am besten auf rollbaren Tischchen an den Fokus des Geschehens gefahren werden kann. Auch nachdem der LGP30 dann im Juni 2000 auf einer sehr gelungenen infos-Veranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt worden war und anschließend in den eigentlichen Museumsraum kam, blieben einige Relikte in dem Poolraum zurück.
Es gab in der Breitwiesenstraße aber noch eine ganze Reihe von stillen Depots: Unter manchem Doppelboden lagerten geheimnisvolle Geräte, und in einigen Räumen standen Schränke, zu denen sich zufällig erst beim Auszug aus dem Altbau der Schlüssel wieder fand...
Abbildung 1: Hiwis vor den
Umzugskartons 
Gleichzeitig trat ein anderer Effekt ein: Angesichts des näher rückenden Umzuges begannen viele Abteilungen auszumisten. In weiser Voraussicht hatte ich in meiner Eigenschaft als Abfallbeauftragter der Fakultät einen der kleinen Hörsäle im Altbau als Elektronikschrott-Sammelraum zweckentfremdet. Der größere Teil des ausgesonderten Materials ging dann zwanglos in Studentenhände über, ein Teil kam so in den Bestand des Computermuseums. Aber auch der Papierbestand des Museums vermehrte sich durch die Ausmistungsaktionen der anderen Abteilungen deutlich. Irgendwo bei 450 resignierten wir dann bei der Zählung und verpackten nur noch in Kartons, was uns aufhebenswert erschien.
Abbildung 2: Verpackte
Großgeräte 
Parallel dazu wurden die größeren Geräte in Blasenfolie eingewickelt und umzugsfest gepolstert. Im Februar schlossen wir das Museum für den Publikumsverkehr und begannen damit, die ausgestellten Geräte abzubauen. Da die meisten Geräte betriebsfähig angeschlossen und zudem untereinander meist über V24-Leitungen verbunden waren, war der Abbau auch mit einigem "elektrischen" Aufwand verbunden. Viele der "mittelgroßen" Geräte konnten relativ einfach in fahrbare Regale verpackt werden, was die Sache vereinfachte. Der PDP8/e musste jedoch in seine drei Einzelschränke zerlegt werden, die dann wieder einzeln in Blasenfolie eingewickelt wurden.
Neben dem technischen Vorgang des Verpackens gab es aber auch kleinere Probleme mit der Umzugsfirma: Wir lernten im Verlauf des Umzugs, dass für Montag angekündigte Packer bereits am vorangehenden Freitag auf der Matte standen und laden wollten: Während wir noch am Freitag dabei waren, letzte Kartons zu packen, strömten innerhalb von zwei Stunden die Kartons an uns vorbei in den Möbelwagen. Die Tatsache, dass die leichten, empfindlichen und nicht ganz gefüllten Kartons, die wir oben gestapelt hatten, als erste in den LKW kamen und dort ganz unten unter den schweren Kartons abgestellt wurden, konnten wir nur verdrängen. Nicht viel besser erging es dem armen LGP-30. Wir hatten mit dem Vorarbeiter der Firma verabredet, dass er nur unter unserer Aufsicht verladen werden sollte. Und schwups – kaum stand er draußen, war er auch schon Richtung LKW verschwunden – für die Möbelpacker ist ein 19"-Schrank oder ein LGP-30 etwas, das ähnlich stabil wie ein Tresor ist: beherzt mit Packgurten an der LKW-Wand festzurren. Und da die Geräte ja sowieso alt sind, kommt es auf ein paar Kratzer mehr auch nicht an. Auch das Rumpeln eines röhrenbestückten Computers über Riffelblech und zentimeterhohe Absätze zwischen LKW-Ladebühne und Fußboden stört nur die Rechnerbesitzer: Die wissen, dass die dünnen Verkleidungsbleche keinerlei statische Funktion besitzen. Ein um einen solchen Schrank gelegter Packgurt, hat für Schränke unschöne Taillierung zur Folge. Es kostete viel Überzeugungsarbeit, die Packer dazu zu bringen, die großen Geräte zwischen Kartonstapel flächig einzukeilen und ihre Gurte nicht zu benutzen.
Nachdem zum ersten Mal im Fakultätsrat der alten Fakultät Informatik über das Museum im Neubau gesprochen wurde, wuchs der Raum von Planungsrunde zu Planungsrunde auf magische Weise in seiner Grundfläche an. Auch die Notwendigkeit eines adäquaten Depots im Keller stand nicht zur Diskussion. Mein besonderer Dank geht hier an Prof. Plödereder, der in seiner Eigenschaft als Neubaubeauftragter sehr segensreich wirkte. Er sorgte auch dafür, dass die Exponate auf repräsentativen Regalen zur Schau gestellt werden können. So standen im Jahr 2002 der Grundriss und auch die Größe von 96 qm fest.
Damit ist das Museum im Neubau mehr als dreimal so groß wie das im Altbau und die Planungen für die Einrichtung und die Aufstellung der größeren Geräte konnte beginnen. Der sehr schöne Raum im Erdgeschoss des Neubaus hat jedoch einen Nachteil: Fenster auf zwei Seiten reduzieren die Wandflächen und gefährden die Exponate durch Lichteinfall, so dass die Fenster zur Westseite mit Jalousetten verschlossen werden und raumhohe Regale davor aufgestellt werden sollten.
Mit Fertigstellung des Innenausbaus stellten wir jedoch fest, dass die Regale genau auf den Heizungsgittern stehen würden, die an den Fenstern der Westseite angeordnet sind. Nun stellte sich die Frage, ob wir die Regale wegen der Gitter etwa 60 cm weiter innen aufstellen mussten. Um den Platz nicht zu verschwenden, beschlossen wir, die Rahmen für die Heizungsauslass- Gitter, so zu unterbauen, dass sie dort, wo die Ständer der Regale sein würden, massiv bis zum Beton gestützt sind. Zusätzlich wurden die Gitter unter den Regalen unterbrochen und Tischlerplatten eingelegt, auf denen die Regale stehen.
Während uns die Jalousettenfirma zweimal wöchentlich versprach, übermorgen würden die Jalousetten aber nun wirklich geliefert und montiert, waren die neuen Regale termingerecht geliefert worden, so dass wir trotzdem ganze drei Wochen mit dem Befüllen warten mussten.
Eine
andere Anekdote: Wir hatten vorausgesehen, dass die riesigen
Fußbodenauslässe, die nicht eben mit dem Boden
abschließen und die zudem statisch nicht tragfähig genug
sind, überall im Weg sein würden. Aus diesem Grund hatten
wir für jede Platte des EDV-Bodens, die einen Fußboden
auslass
besitzt, eine komplette Fußbodenplatte geordert. Hier ein
spezieller Dank an Uwe Berger, der dieses und noch andere
Zauberkunststücke vollbrachte. Als erstes versenkten wir daher
die Platten mit den Fußbodenauslässen nach unten in den
EDV-Boden hinein und legten eine der kompletten Platten darüber.
Dann begannen wir damit, die Regale aufzustellen. Und eines Tages,
als ich den halb eingerichteten Museumsraum betrat, waren die
Elektriker der Installationsfirma dabei, nach den von uns
versenkten Fußbodendosen zu tauchen, um die elektrische
Endprüfung durchzuführen. Sie verschoben dabei zwanglos
unter Ausnutzung der Materialelastizität die gerade erst mühsam
ausgerichteten Regale in jede beliebige Richtung, um die gewünschten
Bodenplatten hochheben zu können. Ich hatte natürlich
nicht damit gerechnet, dass die Endabnahme erst Wochen nach der
Übergabe des Gebäudes durchgeführt werden würde.
Ich wechselte noch am gleichen Tag den Schließzylinder zum
Museum aus, um eine bauhandwerkerfreie Zone zu erhalten.
Dass dies eine weise Idee war, bestätigte sich noch ein paar Wochen später: Einen Tag vor der Einweihungsfeier des Gebäudes kam einer der Elektriker zu mir und fragte, ob er nicht aus dem Museum vier der Deckenrasterleuchten wieder abbauen könne, da ihnen das Material ausgegangen sei und in dem Hörsaal, in dem die Feier stattfinden sollte, noch vier Leuchten fehlten.
Direkt nach dem Umzug, also den beiden Tagen, als die Firma das Museumsinventar transportiert hatte, herrschte das übliche Nachumzugschaos: Die Regale waren mangels Jalousetten noch nicht vollständig aufgebaut und lagen stattdessen im Museum auf dem Boden herum. Umzugskartons und Geräte standen wild gemischt ebenfalls überall herum, wobei natürlich Dinge, die für den Keller adressiert waren, im Museum landeten und anderes, was ins Museum hätte kommen sollen, dieses nie erreichte.
Abbildung 3: Die erste
Mondlandung 
Anfang Mai standen schließlich alle Regale an Ort und Stelle und die Geräte an ihrem endgültigen Ort – allerdings noch nicht angeschlossen und betriebsfähig. In meiner grenzenlosen Naivität hatte ich bereits im Vorjahr eine Urlaubsreise im Mai geplant, in der Annahme, bis dahin würde der Umzug abgeschlossen sein. Ich fuhr also mit einem ganz unguten Gefühl in den Urlaub ... und war umso positiver überrascht, dass Christian Corti in meiner Abwesenheit den elektrischen Aufbau des Museums praktisch komplett abgeschlossen hatte.
Es ist unvermeidlich, dass sich mindestens die Hälfte aller geplanten Termine durch Gründe von außerhalb verschieben, wodurch auch die andere Hälfte der Termine verschoben wird, um sich den Gegebenheiten anzupassen.
Größere Transportschäden gab es durch den Umzug zum Glück nicht, das heißt, es ging nichts mechanisch zu Bruch oder kam weg. Aber nach der Wiedereröffnung gab es auffällig viele Spontanaussetzer an verschiedenen Geräten. So lief der LGP-30 lange nicht mehr so störungsfrei wie vor dem Umzug, kurz darauf brannte die Glühbirne des Lochstreifenlesers durch, die Vertikalablenkung des Robotron BC 5120 verabschiedete sich nach kurzem Einschalten, das Tektronix-Terminal bockt seit dieser Zeit…
Als Elektroniker kann man da zwar im Einzelnen keinen Kausalzusammenhang beweisen, aber ein Statistiker würde einem wohl recht geben.
(Klemens Krause/ts)
Professoren und Professorinnen prägen die Forschung und die Lehre an einer Fakultät. Ihren Studierenden bleiben sie oft noch lange Zeit in Erinnerung. Bei Ehemaligentreffen kommen meist rasch Fragen auf wie
Erinnerst du dich auch noch an den ...?
Hast du auch beim ... Prüfung gemacht?
Weißt Du noch, wie wir mit dem ... auf Exkursion gegangen sind?
Geschichten, Anekdoten, gute und auch weniger gute Erinnerungen verknüpfen sich so nicht selten mit dem einen oder der anderen.
Um dem Gedächtnis unserer Leserinnen und Leser etwas nachzuhelfen, haben wir für dieses Heft der infos-Zeitung eine Liste aller Professoren zusammengestellt, die seit 1972 in den Stuttgarter Informatikstudiengängen mitgewirkt haben – säuberlich getrennt nach hauptamtlich berufenen Profs und nebenamtlich wirkenden Honorarprofessoren. In der folgenden Tabelle (Tab.1) stehen links die Jahre ihrer Lehrtätigkeit (von und bis) sowie rechts ihre Lehr- und Arbeitsgebiete in verkürzter Form. Bei der Erstellung der Tabelle sind uns aber zwei dumme Missgeschicke passiert.
1. In unserer Excel-Tabelle (Tab.1) fehlten plötzlich die Namen und Vornamen der Professoren. Wir fanden diese zum Glück in einer anderen Tabelle (Tab.2) wieder.
2. Leider aber sind dort sowohl die Vornamen als auch die Namen alphabetisch sortiert. So kommen Kombinationen zustande wie Jochen Knödel oder Thomas Neuhold, die doch so nicht gestimmt haben?
seit bis Universitätsprofessoren 1962 1991 Kombinatorik und numerische Verfahren 1972 1983
Anwendersoftware 1973 1985
Logik
- theoretische Informatik 1974 1993
Computersysteme 1974 1998
Rechnergestütztes
Lernen, interakt. Systeme 1981
PC-Betriebssysteme,
Systemverwaltung 1985 1997
Datenbanksysteme 1986 1988
Programmiersprachen 1986
Betriebssysteme 1987
Intelligente
Systeme 1988
Software
Engineering 1989 2003
Integrierter
Systementwurf 1991
Theoretische
Informatik 1991
Verteilte
Systeme - mobile Systeme 1992
Formale
Konzepte der Informatik 1992
Bildverstehen
- autonome Systeme 1992
Programmiersprachen
und ihre Übersetzer 1992
Rechnergestützte
Ingenieursysteme 1996
Technische
Informatik 1998
Datenbank-
und Informationssysteme 1999
Visualisierung
und interaktive Systeme 2001
Simulation
großer Systeme 2003
Sichere
und zuverlässige Softwaresysteme Honorarprofessoren
1978
Hardware:
Leistungsmessung von Systemen 1986
Parallelrechner
und Mikroprogrammierung 1986
Große
Softwaresysteme 2001
Workflow-
Management und Inf.-Systeme
Tab. 1: Die Professorenliste
(zum selbst ausfüllen!).
Andreas |
Baitinger |
Bernhard |
Barth |
Dieter |
Bungartz |
Egbert |
Burkhardt |
Erhard |
Claus |
Erich |
Diekert |
Gerhard |
Eggenberger |
Hans-Joachim |
Ertl |
Hans-Joachim |
Esparza |
Javier |
Gunzenhäuser |
Jochen |
Knödel |
Klaus |
Lagally |
Kurt |
Lehmann |
Otto |
Levi |
Paul |
Ludewig |
Rul |
Mitschang |
Thomas |
Neuhold |
Utz G. |
Plödereder |
Volker |
Reuter |
Volker |
Roller |
Walter |
Rothermel |
Walter H. |
Schwabhäuser |
Wolfram |
Wunderlich |
|
|
Albert |
Ebert |
Frank |
Endres |
Heinz |
Hieber |
Ludwig |
Leymann |
Tab. 2: Doppelt-alphabetische Liste
Nun brauchen wir die doppelte Hilfe unserer Leserinnen und Leser. Zum einen müssen Sie uns helfen, den Namen die richtigen Vornamen zuzuordnen. Rein kombinatorisch gibt es dafür viele Möglichkeiten – viel zu viele. Daher müssen Sie schon gewisse Assoziationen im Gedächtnis bemühen. Wissen Sie beispielsweise noch, wer die Lehrveranstaltung RUL abgehalten hat – na also! Sie können auch mit den Honorarprofessoren beginnen (Tab.1, unten). Das sind nur vier, also gibt es auch nur 4 * 3 * 2 * 1 = 24 Möglichkeiten, die richtigen Vornamen zuzuordnen. Und dann sollen Sie die gefundenen Namen nur noch in die Übersichtstabelle (Tab.1) einfügen. Kinderleicht?
Ihr Fleiß muss belohnt werden. Wer als erster die richtige Lösung über Fax 0711-7544302 oder über eMail rul.gunzenhaeuser@t-online.de einsendet, bekommt als Dankeschön ein Informatikbuch.
Haben Sie übrigens bemerkt, dass der vorangehende Textabschnitt zwei Hilfen enthält, die den Lösungsraum einschränken? Nun viel Spaß – bis zum nächsten Heft der infos-Zeitung
(Rul Gunzenhäuser/ts)
http://www.infos.informatik.uni-stuttgart.de
Runder Geburtstag: Unser Ehrenmitglied Prof. Dr. Dr. h.c. Rul Gunzenhäuser feierte Anfang September seinen 70. Geburtstag. Ihm zu Ehren fand am 8. 9. 03 ein Kolloquium im Hörsaal 38.02 statt, an dem der Großteil der Informatik und viele Gäste teilnahmen. Herr Gunzenhäuser genießt wegen seines unverändert großen Einsatzes für die Wissenschaft eine besonders hohe Wertschätzung in der Stuttgarter Informatik. Wir gratulieren ihm herzlich zu seinem Ehrentag und wünschen ihm weiterhin Aktivität und Gesundheit.
Prof.Dr.-Ing. Baitinger in den Ruhestand verabschiedet: Mit einem Festkolloquium wurde an seinem letzten offiziellen Arbeitstag, dem 30. September 2003, Prof. Dr.-Ing. Utz G. Baitinger in den Ruhestand verabschiedet. Nach einer musikalischen Eröffnung und dem Grußwort des Dekans Prof. Kühn würdigte Prof. Gunzenhäuser in seiner Laudatio den wissenschaftlichen Werdegang von Prof. Baitinger. Es folgten 3 Fachvorträge von ehemaligen Doktoranden, bevor Prof. Levi, geschäftsführender Direktor des IPVS, die offizielle Verabschiedung vornahm. Nach einer musikalischen Überleitung feierten die zahlreich erschienen Gäste mit Prof. Baitinger seinen wohlverdienten Ruhestand.
infos
Firmen Broschüre: Die Gründung der neuen Fakultät Informatik, Informationstechnik und Elektrotechnik hat infos zum Anlass genommen, mit einer Broschüre über die neue Fakultät zu informieren. Diese Broschüre ist an Mitgliedsfirmen, Studierende und Universitätseinrichtungen verteilt worden. Mehrexemplare sind noch vorrätig.Jahresplaner: Zusammen mit der Robert Bosch GmbH hat infos einen Jahresplaner 2004 aufgelegt. Bereits bekannte, feste Termine in 2004 sind eingedruckt. Die Verteilung des Jahresplaners beginnt Mitte Dezember.
Mitgliederversammlung: Bei der Mitgliederversammlung am 19.11.03 wurde der Vorstand von infos für zwei weitere Jahre wiedergewählt. Für das Jahr 2004 gelten die gleichen Beitragssätze wie für 2003. Ein Auszug des Protokolls ist auf den www-Seiten von infos hinterlegt. Die nächste Mitgliederversammlung ist am 17.11.2004.
Vorträge jeweils am ersten Mittwoch im Monat, siehe http://www.uni-stuttgart.de/External/gi-rg-s/
Findet regelmäßig dienstags um 16.00 Uhr statt; nähere Informationen unter http://www.ei.uni-stuttgart.de/etk
Findet dienstags um 17.00 Uhr statt; nähere Informationen unter http://www.informatik.uni-stuttgart.de/kolloquium/
Am 12.5.2004 ab 9.30 Uhr findet die nächste Informatik-Kontaktmesse in den neuen Räumen der Fakultät im Campusgelände der Universität Stuttgart statt. Die Kontaktmesse ist wieder vorwiegend auf IT Unternehmen der näheren Umgebung ausgerichtet.
Ansprechpartner: Prof. Dr. L. Hieber (infos@informatik.uni-stuttgart.de)
Die nächsten Sitzungen des Arbeitskreises Industriekontakte finden statt am 11.5.04 und am 16.11.04. Mitarbeit ist jederzeit willkommen.
Ansprechpartner: Prof. Dr. L. Hieber (infos@informatik.uni-stuttgart.de)
Der Arbeitskreis "Geschichte der Stuttgarter Informatik" hat die Arbeiten zur neuen infos Broschüre abgeschlossen. Die neue infos Broschüre "Geschichte der Stuttgarter Informatik" wird Mitte Dezember verfügbar sein.
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